Neuropsychologie — ProfessMed Gdańsk
Untersuchung der kognitiven Leistungsfähigkeit, Diagnostik von Gedächtnisstörungen und Störungen der exekutiven Funktionen des Gehirns.
Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem Gehirn und dem Verhalten sowie den kognitiven und emotionalen Funktionen.
Die klinische Neuropsychologie ist eine medizinisch-psychologische Fachrichtung, die sich mit der Untersuchung des Zusammenhangs zwischen dem Gehirn und dem Verhalten sowie den kognitiven und emotionalen Funktionen befasst.
Die Neuropsychologie befasst sich in besonderem Maße mit der Untersuchung der kognitiven Leistungsfähigkeit. Die meisten Patientinnen und Patienten verwenden umgangssprachlich den Begriff „Gedächtnisuntersuchungen“. Die neuropsychologische Beurteilung umfasst jedoch ein breiteres diagnostisches Spektrum. Neben der Untersuchung der Gedächtnisfunktionen werden auch Bereiche wie Aufmerksamkeit, Konzentration, sprachliche Funktionen, visuell-räumliche Fähigkeiten, exekutive Funktionen, der emotionale Zustand sowie die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung beurteilt.
Dank neuropsychologischer Untersuchungen lässt sich feststellen, ob unser Gehirn altersentsprechend funktioniert oder ob die verminderte kognitive Leistungsfähigkeit krankheitsbedingt ist. Dabei wird beurteilt, welche kognitiven Prozesse und in welchem Ausmaß sie infolge einer Erkrankung oder einer Schädigung des Gehirns beeinträchtigt wurden.
Die neuropsychologische Untersuchung ist eine funktionelle Untersuchung des Gehirns. Bildgebende Untersuchungen (z. B. Magnetresonanztomographie oder Computertomographie) dienen der strukturellen Beurteilung. Beide Untersuchungsarten sollten gleichzeitig durchgeführt werden, da sie sich gegenseitig ergänzen.
Wann sollte man eine neuropsychologische Beratung in Anspruch nehmen?
- Probleme mit dem Gedächtnis, der Konzentration oder anderen kognitiven Funktionen
- Verdacht auf neurodegenerative Erkrankungen, z. B. Alzheimer-Krankheit oder andere Formen der Demenz
- Andere neurologische Erkrankungen — nach Schlaganfällen, Kopfverletzungen, Multipler Sklerose und neurochirurgischen Operationen
- Psychische Probleme – depressive und Angstzustände, bipolare affektive Störung, Schizophrenie, Phasen hoher Belastung
- Differenzialdiagnostik – ob kognitive Probleme biologische oder psychologische Ursachen haben oder altersbedingte Veränderungen sind
- Immer dann, wenn uns etwas im Bereich der kognitiven Leistungsfähigkeit beunruhigt
Unser diagnostischer Ansatz
In unserer Einrichtung wenden wir ausschließlich wissenschaftlich belegte diagnostische Methoden an. Ein besonderes Merkmal unserer Tätigkeit sind moderne Diagnoseverfahren, darunter computergestützte Diagnostik, damit die erzielten Ergebnisse so zuverlässig wie möglich sind. Wir arbeiten nicht mit standardisierten Diagnoseschemata – Art und Umfang der Untersuchungen sowie die eingesetzten Techniken werden stets individuell auf die Probleme des jeweiligen Patienten abgestimmt. Wir bemühen uns um kurze Untersuchungstermine, und die Ergebnisse werden in der Regel innerhalb von 1–2 Tagen ausgehändigt.
Häufig gestellte Fragen
- Wann lohnt sich eine neuropsychologische Beratung?
- Eine neuropsychologische Konsultation ist angezeigt bei Problemen mit dem Gedächtnis, der Konzentration oder anderen kognitiven Funktionen, bei Verdacht auf neurodegenerative Erkrankungen (z. B. Alzheimer), nach Schlaganfällen, Kopfverletzungen, im Verlauf von Multipler Sklerose sowie bei depressiven und Angstzuständen.
- Worin besteht eine neuropsychologische Untersuchung?
- Die neuropsychologische Untersuchung ist eine funktionelle Beurteilung des Gehirns – sie umfasst Tests des Gedächtnisses, der Aufmerksamkeit, der Konzentration sowie der sprachlichen, visuell-räumlichen und exekutiven Funktionen. Sie ermöglicht die Einschätzung, ob die kognitive Leistungsfähigkeit im altersentsprechenden Normbereich liegt oder ob ihr eine krankheitsbedingte Ursache zugrunde liegt. Die Art der Untersuchungen wird individuell ausgewählt.
- Worin unterscheidet sich eine neuropsychologische Untersuchung von einer Magnetresonanztomographie?
- Die neuropsychologische Untersuchung ist eine funktionelle Untersuchung – sie bewertet, wie das Gehirn arbeitet. Eine bildgebende Untersuchung (MRT, Tomographie) ist eine strukturelle Beurteilung – sie zeigt den Aufbau des Gehirns. Beide Untersuchungsarten ergänzen sich und sollten häufig parallel durchgeführt werden.
- Wie bereitet man sich auf eine neuropsychologische Untersuchung vor?
- Zur Untersuchung sollten Sie die Ergebnisse bildgebender Untersuchungen (MRT, CT), die neurologische Dokumentation sowie eine Liste der eingenommenen Medikamente mitbringen. Vor der Untersuchung wird Ruhe empfohlen – die Ergebnisse sind am aussagekräftigsten, wenn der Patient ausgeruht ist.
- Benötigt man für einen Termin beim Neuropsychologen in ProfessMed eine Überweisung?
- Nein. ProfessMed ist eine Privatklinik und erfordert keine Überweisung. Einen Termin können Sie über ZnanyLekarz oder telefonisch unter +48 58 380 24 25 vereinbaren.
Spezialisten
- dr n. med. Zielazny Paweł — Neuropsychologe, Psychotherapeut