Schilddrüsenknoten sind sehr häufig und werden meist zufällig entdeckt, z. B. bei einer Ultraschalluntersuchung des Halses. Die überwiegende Mehrheit ist gutartig, doch jeder Knoten erfordert eine Beurteilung, um festzustellen, ob eine Beobachtung ausreicht oder eine weitere Diagnostik nötig ist.
Schilddrüsenknoten — endokrinologische Konsultation mit Ultraschall
Schilddrüsenknoten sind sehr häufig und werden meist zufällig entdeckt, z. B. bei einer Ultraschalluntersuchung des Halses. Die überwiegende Mehrheit ist gutartig, doch jeder Knoten erfordert eine Beurteilung, um festzustellen, ob eine Beobachtung ausreicht oder eine weitere Diagnostik nötig ist.
Beschreibung des Problems
Über das weitere Vorgehen entscheiden vor allem das Ultraschallbild des Knotens — seine Größe, Struktur, Begrenzung und das Vorhandensein von Verkalkungen — sowie die Ergebnisse der Hormonuntersuchungen, vor allem TSH.
Auf dieser Grundlage beurteilt der Arzt das Risiko und entscheidet, ob eine Ultraschallkontrolle ausreicht oder der Knoten durch eine Feinnadelpunktion (FNP) abgeklärt werden sollte.
Bei der endokrinologischen Konsultation mit Schilddrüsenultraschall führt der Arzt die Untersuchung selbst durch, sodass die Beurteilung des Bildes und der weitere Plan bei einem Termin besprochen werden können.
Häufigste Symptome
- tastbare Verdickung oder Asymmetrie am Hals
- Druckgefühl oder „Kloß“ im Hals
- Schluckbeschwerden oder Heiserkeit bei größeren Knoten
- bei einem Teil der Patienten Anzeichen einer Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion
- häufig keine Beschwerden — Knoten zufällig entdeckt
Wann zum Arzt
- wenn im Ultraschallbefund ein Schilddrüsenknoten beschrieben wurde
- wenn Sie eine Verdickung am Hals tasten
- wenn der Knoten wächst oder Heiserkeit bzw. Schluckbeschwerden aufgetreten sind
- wenn die TSH-Werte auffällig sind