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Wie bereitet man sich auf den ersten Besuch bei einem Facharzt vor?

Die Vorbereitung auf den Arztbesuch hilft, die Zeit der Konsultation effektiv zu nutzen. Einige einfache Schritte, die es sich lohnt, vor dem vereinbarten Termin zu unternehmen.

Der erste Termin bei einer Fachärztin oder einem Facharzt ist der Moment, in dem die wichtigsten Informationen gesammelt werden, die zur Beurteilung des gesundheitlichen Problems, zur Diagnosestellung oder zur Planung weiterer Diagnostik erforderlich sind. Eine gut vorbereitete Konsultation ermöglicht es, die gemeinsame Zeit besser zu nutzen, und verringert das Risiko, dass wichtige Informationen übersehen werden. Die Ärztin oder der Arzt fragt in der Regel nach dem Beginn der Beschwerden, ihrem Verlauf, ihrer Intensität, nach Faktoren, die die Symptome verstärken oder lindern, nach bisherigen Behandlungen sowie nach Begleiterkrankungen. Es ist sinnvoll, diese Informationen im Voraus zu ordnen, insbesondere wenn die Beschwerden schon länger bestehen oder bereits bei anderen Fachärztinnen und Fachärzten besprochen wurden.

Vor dem Termin ist es sinnvoll, eine aktuelle Liste der eingenommenen Medikamente vorzubereiten. Diese sollte nicht nur verschreibungspflichtige Arzneimittel umfassen, sondern auch rezeptfreie Präparate, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Mittel, sofern sie regelmäßig angewendet werden. Wichtig sind die Namen der Medikamente, die Dosierungen sowie die Häufigkeit der Einnahme. Es ist außerdem ratsam, die Ergebnisse der letzten Laboruntersuchungen, Befunde bildgebender Untersuchungen, Entlassungsberichte aus dem Krankenhaus, Informationskarten zur Behandlung, Empfehlungen nach früheren Konsultationen sowie Unterlagen zu chronischen Erkrankungen mitzubringen. Wenn der Patient bildgebende Untersuchungen auf CD oder in elektronischer Form hat, können auch diese hilfreich sein.

Sehr hilfreich ist eine kurze Beschreibung des zeitlichen Verlaufs der Beschwerden. Sie muss nicht lang sein – ein paar Stichpunkte genügen: wann die ersten Symptome aufgetreten sind, wie sie sich verändert haben, ob sie dauerhaft oder nur zeitweise bestehen, was sie verstärkt, was Linderung bringt und welche Behandlungen bereits angewendet wurden. Bei wiederkehrenden Beschwerden wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Herzklopfen, Schwindel oder Gelenkbeschwerden kann es hilfreich sein, einige Tage oder Wochen vor dem Termin einfache Notizen zu führen. Solche Informationen helfen oft dabei, schneller festzustellen, welche Untersuchungen tatsächlich notwendig sind.

Vor der Konsultation lohnt es sich auch, Fragen an den Arzt zu notieren. Während des Termins vergisst man leicht Dinge, die einem zuvor wichtig erschienen. Man kann nach möglichen Ursachen der Beschwerden, dem diagnostischen Vorgehen, dem Zweck der empfohlenen Untersuchungen, der Art der Medikamenteneinnahme, möglichen Nebenwirkungen, Empfehlungen zu Kontrollterminen sowie nach Situationen fragen, in denen man dringend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen sollte. Es gibt keine „dummen“ oder unwichtigen Fragen — die Aufgabe des Arztes ist es, dem Patienten die Empfehlungen verständlich zu erklären. Bei ProfessMed sind die Termine nicht durch ein starres Zeitlimit begrenzt; wir bemühen uns, dass jede Konsultation so lange dauert, wie es für eine sorgfältige Besprechung des Problems des Patienten erforderlich ist.

Bei ProfessMed wird die ADHD-Diagnostik bei Erwachsenen von einem Team aus Psychiater und Neuropsychologe durchgeführt. Dieser Ansatz ermöglicht es, sowohl die klinischen Symptome als auch die kognitive Funktionsweise des Patienten zu betrachten. Ziel der Diagnostik ist nicht nur die Stellung einer Diagnose, sondern auch die Klärung, worauf die geschilderten Schwierigkeiten zurückzuführen sind und welches Vorgehen am sinnvollsten ist. Weitere Informationen zum diagnostischen Ablauf bei ADHD sowie zu verfügbaren Terminen finden Sie auf der Seite der Fachrichtung oder über die Anmeldung der Klinik ProfessMed.