Wann sollte man mit Kopfschmerzen zum Neurologen gehen?
Die meisten Kopfschmerzen sind spannungsbedingt, doch einige Warnsignale sollten Anlass für eine fachärztliche Abklärung sein. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten.
Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden, die von Patientinnen und Patienten angegeben werden. In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle haben sie einen Spannungskopfschmerz- oder Migränecharakter und erfordern keine dringende neurologische Intervention.
Es gibt jedoch Situationen, in denen eine neurologische Konsultation angezeigt ist: plötzlich auftretende, sehr starke Kopfschmerzen bislang unbekannter Art, Schmerzen, die über Wochen hinweg allmählich zunehmen, Schmerzen in Verbindung mit Seh-, Sprach- oder Sensibilitätsstörungen sowie Kopfschmerzen, die erstmals nach dem 50. Lebensjahr auftreten.
Der Neurologe führt während der Konsultation eine ausführliche Anamnese zum Charakter, zur Häufigkeit und zu den Umständen des Auftretens der Schmerzen durch. Auf Grundlage der neurologischen Untersuchung und gegebenenfalls zusätzlicher Untersuchungen stellt er die Diagnose und legt den Behandlungsplan fest.
Es lohnt sich, ein Kopfschmerztagebuch zu führen – Informationen über Häufigkeit, Intensität und begleitende Umstände helfen dem Arzt, eine präzise Diagnose zu stellen.
Neurologische Konsultationen bei ProfessMed können über ZnanyLekarz oder telefonisch unter der Nummer +48 58 380 24 25 vereinbart werden.